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Das Beste aus vier Welten

Biodynamische Therapie

Alle emotionalen Prozesse finden sich im Körper wieder. Gerda Boysen entwickelte eine Körperarbeit, die sich mit diesen physiologischen Veränderungen beschäftigt. Ziel dieser Arbeit ist es, psychische Konflikte auf körperlicher Ebene zu lösen und der Klientin/dem Klienten zu einer gesunden Selbstregulation zu verhelfen.
Physiologisch gesehen, ist jeder emotionale Ausdruck auch eine muskuläre und hormonelle Antwort des Körpers auf äußere Reize. Solange wir Emotionen (Angst, Wut, Freude, Liebe) nicht ausdrücken, werden unsere physiologischen Reaktionen blockiert: Muskuläre Spannungen und Stressstoffe verbleiben im Körper und führen dort, wenn sie chronisch werden, zu einem Muskel- und Gewebepanzer.
Biodynamische Psychologie in ihrer originalen Form ist eine Behandlungsmethode, die mit speziellen Massagetechniken energetische Blockaden auflöst. Dabei wird die Wiederherstellung der natürlichen Fähigkeit angestrebt, mit Alltagsstress, Konflikten und Gefühlen adäquat umzugehen, ohne sie zu verdrängen. Die Biodynamik, wie wir sie heute verstehen, ist verbunden mit einer therapeutischen Grundhaltung, die sanft, nährend und unterstützend ist und zum Ziel hat, den Prozess des Öffnens zu begleiten.

PHI® Psychodynamische Haltungsintegration

PHI® ist eine neue Methode, die Anton Eckert in über 30-jähriger Erfahrung als Trainer für Postural Integration weiter entwickelt hat.

Sie integriert die neusten Erkenntnissen der Neurobiologie, der Bindungsforschung, die neueste Faszienforschung sowie Erkenntnisse aus der Integrativen Humanistischen Psychotherapie.

„Die Zukunft gehört den Faszien“

Wie entstehen Körperhaltungen?

Im Laufe unserer psychischen kindlichen Entwicklung durchlaufen wir verschiedene Lebensphasen mit nicht immer optimalen Umständen. Als Antwort darauf bilden wir körperliche, geistige und seelische Schutz-Haltemuster (Holdings), z.B. indem wir uns – zusammenreissen, – zu lange an etwas festhalten, – vieles drinnen halten, – uns darüber halten – oder im Herzen zurückhalten.

Wie zeigen sich die Haltemuster?

Dies zeigt sich in muskulär-fazialen Verfestigungen, Verkürzungen, Verdrehungen, Blockierungen die sich in Segmenten und anatomischen Linien (Anatomy Trains) in unserem Körper anordnen und entsprechend auch unsere inneren Haltungen und Überzeugungen prägen. Es entstehen im Laufe unserer psychischen Entwicklung sowohl typische wie auch vielfältige innere und äußere Haltungen.

Sanft und fest, berührt und gehalten

Die Arbeitsweise:

Wir sind beseelter Körper und verkörperte Seele. Deshalb berühren wir bei Klienten nicht nur Muskeln und Faszien, sondern immer die verkörperte „Geschichte “ des Menschen. PHI® ist eine besondere Art mit tiefer Faszienarbeit (Deep Tissue) körperpsychotherapeutisch zu arbeiten. Wir können unsere „eingefleischten äußeren Haltungen“ mit dieser speziellen Arbeitsweise verändern und – da Körper und Seele eine Einheit sind – somit auch gleichzeitig die seelischen Prozesse direkt beeinflussen.


Das Ziel der Arbeit:

PHI® dient der Befreiung und Neuorganisationen der gebundenen Lebensenergie in alten myofaszialen Haltungsmustern hin zu mehr Lebendigkeit und Lebensfreude und damit zu einem sinnvollen und erfüllten Leben. In wenigen Grundsitzungen entfalten sich eine außerordentliche, befreiende und belebende Wirkung. Im Mittelpunkt dieser körpertherapeutischen Methode steht immer der Kontakt, die Beziehung zwischen TherapeutIn und KlientIn. Frühe Verletzungen sind in Beziehungen entstanden und können auch nur in einer vertrauensvollen Beziehung zwischen Menschen wieder genesen. Methoden sind in diesem Sinne nur hilfreiches Werkzeug.

Gestalt-Körpertherapie

Zentrale Elemente der von Fritz und Laura Perls, R.F. Hefferline und P. Goodman entwickelten Gestalttherapie sind Gegenwärtigkeit, Kontakt, Bewusstheit und die Beziehung zwischen Vordergründigem und Hintergrund. Der Gestaltansatz geht davon aus, dass alle Vorgänge, auch die des Erinnerns und der Zukunftsplanung, gegenwärtige Tätigkeiten sind – obwohl sie sich auf Vergangenheit und Zukunft beziehen. Damit ist alles, was wir jetzt erleben, auch veränderbar. Radikale Selbstverantwortung für unser gegenwärtiges Erleben ist die logische Folge. Kontakt (mit mir, meinen Gefühlen oder anderen Personen) bewirkt Veränderung. Der Therapeut unterstützt durch seine eigene Kontaktbereitschaft diesen Prozess, indem er den Klienten in seiner erlernten Tendenz, den Kontakt zu vermeiden, liebevoll frustriert. Ziel ist es, ein Bewusst-Sein dafür zu wecken, mit welchen motorischen und mentalen Strategien Kontakt und somit Veränderungen vermieden werden.
Durch die Verbindung von Gegenwärtigkeit und Kontakt mit der Körperarbeit gehen wir über ein herkömmliches „Behandlungskonzept“ hinaus und betonen die offene Beziehung zwischen Praktizierendem und Klient, in der Wachstum und Veränderung für beide möglich ist.

Ganzheitliche Bioenergetik

Die Bioenergetik ist das Studium der menschlichen Persönlichkeit unter dem Blickwinkel der energetischen Prozesse des Körpers (Alexander Lowen). Die „Ganzheitliche Bioenergetische Analyse“ GBA (nach Dr. Waldefried Pechtl und Dr. Reinhold Dietrich) ist das freundliche und wertschätzende Studium von Körper und Körpersprache. Beide Disziplinen nehmen Bezug auf die Lebensweisen (Charakterstrukturen) und stellen das Fühlen, Denken und die Bewegungen der Person in den Fokus ihrer Arbeit.
Durch therapeutische Körperarbeit können wir alle Persönlichkeitsbereiche des Menschen erreichen und verändern. Durch Energetisierung und Wiederbelebung, durch Körperübungen, Bewegung und Lösung der Muskelverspannungen, kann die körpereigene Energie wieder für ein vollständiges Wahrnehmen des Lebens zugänglich gemacht werden.
Lebensfreude und Lebenslust, Spiritualität, Kreativität, Tiefe und Humor sind Merkmale lebendiger Personen und sozialer Gemeinschaften. Die Ganzheitliche Bioenergetische Analyse konzentriert sich auf die „lebendige Person“, auf echte humanistische Werte, die menschen- und naturgerecht sind. Letztlich geht es immer darum, vollständig zu leben. Dies bedeutet, mit dem Körper, den Beziehungen, den Gemeinschaften, der Natur und der Welt in ein positives, energetisches Gleichgewicht zu kommen.

„Es geht darum, vollständig zu leben“

– Waldefried Pechtl

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