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„MÄNNER – Sind Unsensible, Machthungrige, Sexbesessene Einfaltspinsel, Die Zu Dumm Sind, Die Waschmaschine Zu Bedienen Und Im Zweifel Das Teewasser Anbrennen Lassen“

„MÄNNER – sind unsensible, machthungrige, sexbesessene Einfaltspinsel, die zu dumm sind, die Waschmaschine zu bedienen und im Zweifel das Teewasser anbrennen lassen“

– wenn man manchen Darstellungen in Filmen, Zeitschriften und Selbsthilfeliteratur Glauben schenken darf!

Grönemeyer hat schon vor Jahren gesungen: „Wann ist ein Mann ein Mann?“ Gibt es die EINE Antwort darauf? NEIN. Und gerade deswegen, in einer Zeit, wo alles zu sein scheint und alte und neue Rollenbilder angeboten werden, sollte (oder muss?) jeder Mann seine persönliche Antwort und Haltung zu seiner  Männlichkeit finden.

Wie komme ich auf dieses Thema?

Ich merke, wie mich die oben genannten platten und zum Teil aggressiv in die Welt gebrachten Klischees aufregen – egal, wer sie verbreitet. Und – liebe Männer – ich möchte euch einladen, nicht selber dazu beizutragen und euch eure eigene Antwort auf zentrale Fragen zu geben.

Mir fällt in meinen Coachings immer wieder auf, wie wenig Wertschätzung Männlichkeit oft erfährt. Es scheint heute einen gesellschaftlichen Konsenz zu geben, der Männlichkeit als solche schon als höchst verdächtig einstuft. Entweder sind Männer Täter und potenziell gewalttätig, machtgeil, kriegslüstern, sexistisch und etwas einseitig veranlagt. Oder (gar nicht mal so selten) der liebenswerte Trottel vom Dienst, der nicht in der Lage ist, die Waschmaschine zu bedienen und das Teewasser anbrennen lässt (man schaue sich nur mal einige Serien im TV an).

Die Frauen sind nicht schuld!

Letzteres Männerbild kommt nicht unbedingt ausschließlich aus der Welt der Frauen, sondern wird von Männern selbst weitergetragen. Wie abwertend sprechen Männer untereinander, wenn sie nicht einem bestimmten Rollenklischee oder den damit verbundenen Erwartungen entsprechen?! Wie häufig hört mann z.B. das Urteil „Weichei“, wenn Mann Gefühle zeigt oder seine eigenen Grenzen wahrt.

Das geht manchmal soweit, dass Männern generell ein differenziertes Gefühlsleben abgesprochen wird – von Männern und von Frauen.

Hier scheint es also eine gewisse Unsicherheit zu geben, was denn genau einen Mann ausmacht und wie er zum Mann wird.

Und ich kann das verstehen. Männliche Identität fällt nicht vom Himmel, sondern braucht gute männliche Vorbilder. Und wo finde ich diese? Vorbilder, die eine männliche Kraft ausstrahlen und positiv erlebt werden? Meine These: Wir haben zu wenig!

Für die männliche Sozialisierung ist heute überwiegend Frau zuständig. Von der Mutter über den Kindergarten bis zur Schule – die frühen Jahre sind von Frauen dominiert. Das meine ich gar nicht negativ, sondern ist einfach eine Tatsache.  Positive männliche Rollenvorbilder werden seltener erlebt. Und dies ist für die Ausbildung eines männlichen Selbstbild eines Jungen unabdinglich.

Wie siehst du dich selber als Mann?

Wie definierst du dein Mann-sein?  Wie, wann und wo hast du gelernt, ein Mann zu sein? Wie ist dein Verhältnis zu anderen Männern? Wie stehst du zu Frauen, Wettbewerb, Macht, Geld, Beruf? Was für eine Beziehung hast du zu deinen Gefühlen und deinem Körper? Wo tankst du auf? Hast du einen persönlichen (männlichen) Rückzugsort? Wie gehst du mit Schwäche um, wie mit deiner Stärke? Was bedeutet Aggression, Ehrgeiz, Disziplin für dich? Wie verhältst du dich als Mann in deiner Partnerschaft?

(Weitere Fragen kannst du hier abrufen)

Hast du eine Kraftquelle der eigenen männlichen Identität?

Mir geht es nicht um „Männlichkeit in 5 Schritten…“ oder simple Antworten für simple Gemüter. Und schon gar nicht darum, einen „neuen Mann“ zu propagieren, der seine „weibliche Seite“ entdecken soll. Ganz und gar nicht.

Fast schon „im Gegenteil“: Mir geht es um eine ehrliche Auseinandersetzung mit der eigenen männlichen Identität, die sich auch gegenüber dem „Weiblichen“ ausdifferenzieren kann und soll.

Viele Fragen – noch keine Antworten.

Denn die Antworten muss jeder selber finden. Und das geht im Miteinander einer männlichen Gemeinschaft besser als allein im stillen Kämmerlein.

Herausfordernd, in gegenseitigem Respekt und kraftvollem Miteinander.

In der Begegnung liegt die Kraft!

Möchtest du weitere Infos? Dann nimm Kontakt zu mir auf. Oder ruf mich an (01573-209 309 1).

Und hier findest du einige weitere Fragen zum Herunterladen…

 

 

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